
Abschied von der Kleinunternehmer-Regelung
– Warum ich künftig Umsatzsteuer ausweise – und was das für dich bedeutet
2026! Dieses Jahr bringt für mich einige Veränderungen mit sich – organisatorisch, steuerlich und im Hintergrund des Alltags, den ich regelmäßig mit dir auf Social Media teile. Auch wenn deine Berührungspunkte mit meiner Buchhaltung meistens begrenzt sind, ist es mir wichtig, dich auf meinem Weg mitzunehmen und dir kurz zu erklären, warum sich aktuell mit dem Wechsel von Kleinunternehmertum zur Regelbesteuerung ein paar formale Dinge ändern. Was bedeutet das konkret für deine Rechnungen und meine Preisangaben? Und vor allem, was ändert sich nicht? Kurz zusammengefasst: meine Leistungen, meine Arbeitsweise und mein Anspruch an faire, klare Angebote bleibt unverändert. Zum Rest findest du nachfolgend eine kleine Übersicht – ohne Fachchinesisch, dafür ehrlich und nachvollziehbar.
Was sich in 2026 bei Art of Jane geändert hat
Mit dem Wechsel von der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung hat sich für mich vor allem etwas im Hintergrund geändert. Ich bin nun verpflichtet, Umsatzsteuer auf meinen Rechnungen auszuweisen und diese an das Finanzamt abzuführen. Das betrifft die formale Abrechnung, nicht meine Leistung. Die Umsatzsteuer ist kein zusätzlicher Gewinn, sondern ein durchlaufender Posten. Qualität, Zeitaufwand und mein Anspruch an meine Arbeit bleiben unverändert.
Für dich bedeutet das vor allem Klarheit. Privatkunden sehen weiterhin Bruttopreise und zahlen genau den Betrag, der vorher kommuniziert wurde. An der Preisstruktur selbst ändert sich nichts – lediglich die Darstellung auf der Rechnung folgt nun den gesetzlichen Vorgaben.
Warum meine Preise für dich als Privat- oder Businesskunden nun unterschiedlich ausgewiesen sind
Transparente Preise sind mir wichtig. Deshalb möchte ich kurz erklären, wie meine Preise aufgebaut sind, warum sie für Privat- und Businesskunden unterschiedlich ausgewiesen werden – und warum sich auf Rechnungen etwas ändern kann, obwohl sich an der Leistung nichts ändert.
Klare Preisangaben schaffen Vertrauen
Mir ist wichtig, dass Preise verständlich und nachvollziehbar bleiben. Privatkunden sollen sich auf einen klaren Endpreis verlassen können, ohne steuerliche Details berücksichtigen zu müssen. Businesskunden sollen sauber kalkulieren können und eine transparente Netto-Basis haben. Diese Trennung sorgt für Klarheit auf beiden Seiten und ist für mich Teil einer fairen und professionellen Zusammenarbeit.
Unabhängig davon, ob ein Preis brutto oder netto ausgewiesen wird, steht für mich immer die Leistung im Mittelpunkt. Wenn Fragen zu Angeboten oder Rechnungen entstehen, ist mir ein offener Austausch wichtig – denn Transparenz gehört für mich genauso zur Zusammenarbeit wie Qualität und Verlässlichkeit.


Was sich lohnt zu fragen, egal bei wem du buchst
Unabhängig davon, bei welchem Fotografen, Designer oder Dienstleister du buchst, lohnt es sich, bei einem Angebot kurz nachzufragen, sofern bestimmte Punkte nicht eindeutig beschrieben sind. Dazu gehört vor allem, was genau im Preis enthalten ist – etwa der Leistungsumfang, mögliche Korrekturen oder die Art der Nutzung. Gerade bei kreativen Leistungen ist es sinnvoll zu klären, wie und wofür Ergebnisse genutzt werden dürfen, zum Beispiel privat, geschäftlich, online oder im Print. Auch der Ablauf der Zusammenarbeit, Feedbackmöglichkeiten und der tatsächliche Endpreis sollten für dich immer nachvollziehbar sein.
Sind diese Punkte klar geregelt oder im Angebot beschrieben, schafft das Sicherheit auf beiden Seiten, ein gutes Bauchgefühl bei dir und eine Zusammenarbeit ohne Missverständnisse – unabhängig davon, bei wem du buchst.

















